Werksbesichtigung bei Revell
am 31. Oktober 2014
Mit zwei gemieteten 9sitzer Transportern startete am frühen Morgen des 31. Oktober unsere Fahrt nach Bünde
und zur Werksbesichtigung bei Revell. Nach etwa drei Stunden Fahrt ohne große Komplikationen kamen wir in
der Henschelstraße an. Wir wurden bereits von einigen Mitgliedern des MBC Hoyerswerda erwarte, deren
Kollegen ebenfalls an dieser Besichtigung teilnehmen wollten. Gleiches galt für die Kollegen des
MBC Hans Grade aus Berlin. Als schließlich alle gut angekommen waren wurden wir von Uli Taubert im großen
Besprechungsraum begrüßt.

Der Raum war mit geschätzten 40 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt. Daher wurden drei Gruppen
gebildet und die Führung durch die Firma begann. Da fast alle Modellbauer noch nie vorher an so einer
Tour teilgenommen hatten war die Neugier und das Interesse sehr groß. So gab es z.B. das Lager zu sehen
wo ein kleiner Teil der Stahlformen gelagert und repariert werden, eine alte Spritzgussmaschine wurde
erklärt und der Stoff aus dem die Träume sind (sprich das Kunststoffgranulat). Auch konnten wir eine
Stahlform ganz aus der Nähe sehen und es wurde der Umgang damit in der Produktion erklärt.

In Bünde werden schon lange keine Bausätze mehr hergestellt. Aber dafür erfolgt von dort das Verpacken,
die Lagerung, das Kommissionieren und der Versand in die ganze Welt. Ein Stop wurde in der bekannten
„Abteilung X“ eingelegt. Hier hatten vorher einige Clubkollegen eine Bestellung/Anfrage abgegeben und
konnten jetzt die Teile dort abholen.

Weiterer Höhepunkt war der Besuch des Revell-Werksverkaufes. Hier gab es Bausätze mit leicht ramponierten
Kartons sowie weiterer Produkte aus dem Revell-Katalog zu deutlich reduzierten Preisen. Auch konnten
einige Decals und alte Kataloge kostenlos mitgenommen werden. Die für diesen Stopp eingeplante Zeit verging
viel zu schnell. Aber so gut wie jeder Modellbauer ging mit mindestens einer Tüte mit Material aus der Tür.

Zurück im Konferenzraum startete Uli Taubert eine Präsentation über die Entstehung eines Modells am
Beispiel des bekannten „Trabant“-PKW. Es war hochinteressant Details von „hinter den Kulissen“ zu erfahren,
die dem Modellbauer normalerweise verborgen bleiben. Am Ende der Präsentation bedankten sich die Modellbauer
aus Hoyerswerda und auch wir mit einem sehr alten Revell-Bausatz und Katalog die beide für das Revell-Archiv
von Uli Taubert dankbar in Empfang genommen wurden. Hinzu kamen Bierspezialitäten aus den beiden Regionen.

Der Besuch endete mit Gruppenbilder vor dem Eingang der Revell-Firmenzentrale. Zum Glück war in den beiden
Transporten noch genügend Platz für die „Modellbau-Beute“. Nach einer ausgesprochen freundlichen
Verabschiedung vom Gastgeber und den drei Vereinen ging es zurück nach Koblenz. Und jeder Teilnehmer der
Tour vom Modellbauclub Koblenz war sich sicher: Zu Revell fahre ich auf jeden Fall nochmal!

Bernd Heller / Clubleitung
Projekte,Exkusi., Öffentlich.
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